Alst im Schnee

Eine Lieblingskombination im Schnee: Miscanthus sinensis Hermann Müssel, Eupatorium fistulosum Riesenschirm und Atropurpureum.

Nachdem der Winter bereits sehr früh an den Niederrhein kam und die Schneemasse schwer auf den Stauden lastete, gab es nur selten Gelegenheit für ein paar Fotostunden.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch ein kleines Loblied auf die Canon G11 anstimmen, die ich mir nach einigem Zögern im April zugelegt hatte.

Mit der G12 ist nun ein Modell am Start, das die Schwächen der G11 abgestellt hat. (Nachtrag: Leider sind neue hinzugekommen.)

Da Scans vom Kleinbildumkehrfilm (Dia) kaum noch zufriedenstellende Resultate erziehen und Trommelscans ihren sehr stolzen Preis haben, musste eine Digitale her, die auch den Makro-Bereich zufriedenstellend abdeckt. Im Segment SLR-Kameras laufen viele Entwicklungen noch in seltsame Richtungen: Extreme Auflösungen ohne das Rauschen in den Griff zu bekommen und was soll ich mit einer Kamera, die mir die Charakteristik eines bestimmten Films simuliert?!? Brauchbare Modelle sind einfach viel zu teuer, wenn man ihre Halbwertszeit beachtet. Solange es also noch Dia-Filme (Astia 100F) gibt, möchte ich meine Nikon F3 auch weiterhin nutzen.

Schön an der G11: sie kommt im Auto-Modus mit fast jeder Bild- und Lichtsituation zurecht. Man kann sie praktisch jedem Anfänger in die Hand drücken. Leider steht einem in diesem Modus nicht das RAW-Format zur Verfügung.
Etwas umständlich ist das Fokussieren im Makro-Bereich, wobei der minimale Abstand von einem Zentimeter doch mehr als ordentlich ist. Bei extremen Kamerapositionen ist das schwenkbare Display unverzichtbar.
Nachtrag: Auch wenn beim Nachfolgemodell G12 die meisten Schwächen der G11 beseitigt wurden, hat sich die Auslöseverzögerung bei der G12 spürbar verlängert. Dieser immer noch verbliebene Nachteil digitaler Fotografie verdiente deutlich mehr Würdigung. Warten wir also auf die G13.