Althaea cannabina

Althaea cannabina, der Hanfblättrige Eibisch aus der Familie Malvaceae, hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine enorme Bekanntheit erlangt. Während man ihn früher gelegentlich auf Raritätenbörsen antraf, führen ihn heute viele Gärtnereien in ihren Sortimenten.

Althaea cannabina zwischen Akeleien und Schwachgekrümmtes Liebesgras

So richtig wohl fühlt sich Althaea cannabina in sonnigen Lagen auf frischen bis feuchten Böden. Aber auch eher trockene Standorte kann sie mit ihrer extrem tiefreichenden Pfahlwurzel noch besiedeln. Je jünger die Pflanzen sind, umso leichter lassen sie sich an solch extremen Standorten etablieren. Selbstaussaat ist optimal. Auch wenn ihre Geselligkeit I sie für Einzelstand oder kleinere Gruppen prädestiniert, sorgt eine großzügig flächige Verwendung ab dem Spätsommer für spektakuläre Blütenwolken bis zum Frost.

Blüte vom Hanfblättrigen Eibisch

Am Niederrhein blüht sie in einem milden Herbst gerne bis zum ersten Frost. Je kontinentaler das Klima wird, umso früher erscheint der Höhepunkt ihrer Blüte. Bis in den Frühsommer ist sie unscheinbar, um dann auf mageren Standorten 1 bis 2 und auf gut gedüngten Böden auch gerne mal 2,50 Meter hoch zu ragen.

Rudbeckia subtomentosa ‚Henri Eylers‘ und Althaea cannabina im Wind
Blüte vom Hanfblättrigen Eibisch
Späte Blüte Mitte September