Rundgang im Experimentellen Garten Alst

Der Experimentelle Garten Alst teilt sich nach seiner Entstehungsgeschichte in mehrere Teile. Bereits im Winter 2005/06 wurde der Hausgarten als privater Sammlergarten angelegt. Grundlage der Planung dieses Teils waren Pflanzenlisten mit Stauden, die uns seinerzeit (und in großen Teilen auch heute noch) interessierten und bei diversen Ausflügen in Staudengärtnereien zusammen getragen wurden.
UPDATE: Dieser Hausgarten wurde in der Zwischenzeit durch den Eigentümer weitestgehend zerstört.

Der Experimentelle Garten Alst beheimatet eine umfangreiche Sammlung an Kerzenknöterichen

In den Folgejahren gesellten sich schrittweise durch Pacht immer neue Gartenbereiche hinzu. Dabei versteht sich nur der Hausgarten als eigener Raum, umgeben von altem Baumbestand. Alle umgebenden Flächen integrieren sich in die Landschaft und treten mit ihr in den Dialog.

Der Zugang zum Experimentellen Garten Alst IV, entstanden in 2011

Die gesamte Planung des Experimentellen Gartens Alst zielte nur vordergründig kokettierend auf eine Bella Vista entlang einer zentralen Hauptachse, welche in den Garten kommend verkürzt wirkt, während sie aus der anderen Blickrichtung weiter wirkt.

Die Umsetzung erfolgte im Jahr 2011. Von 2012 bis 2014 wurde auf dem Gelände eine Begutachtung der Kerzenknöteriche durchgeführt. Ab 2015 wurde die Pflege auf auf die Wege reduziert. In 2018 wurden die letzten Besuchergruppen im Garten begrüßt. Heute werden die Wege freigehalten. Gelegentlich finden noch Interventionen in die Pflanzung statt.

Über den Garten, seine Entstehung, das planerische Konzept und die Gestaltungsideen berichtet das Buch Avantgardening.