Inula magnifica

Zu den besonders imposanten Stauden zählt Inula magnifica, der auch Echter Alant, Hoher Alant, Riesen-Alant oder seltener auch Afghanistan-Alant genannt wird. Er möchte sonnig und nicht zu trocken stehen, kommt aber auch gut mit lichtem Halbschatten zurecht. Oft ist er im ersten Jahr etwas blühfaul und bildet dafür eine enorme Blattmasse aus. Im zweiten Jahr ist das Laub dann kleiner und im Juli setzt die gelbe Blüte ein.

Inula magnifica vor Calamagrostis x acutiflora ‚Karl Foerster‘

Der Echte Alant ist sehr konkurrenzstark, versamt sich aber auch gut, was hier und da gärtnerische Eingriffe erforderlich macht. Die Sorte ‚Sonnenstrahl‘ hat etwas größere Blüten mit einem kräftigeren Gelb. Sie scheint sich nicht so stark zu versamen wie die Art.

In trockenen Sommern kann Inula magnifica nach der Blüte früh in Welke gehen, was der Pflanze aber nicht schadet. Sie zeigt dann bereits im Spätsommer und Herbst ihr skurriles Winterbild und treibt erst im Frühjahr wieder neu aus. Wer will, darf jetzt beherzt zurück schneiden.

Wer sich noch ein paar andere Arten von Inula in den Garten holt, darf sich freuen, wie vielseitig sie miteinander herummendeln. Eine eigene Kategorie von Spaß bereiten dann die Bestimmungsversuche. 😉

Unsere Quelle für Inula m. ‚Sonnenstrahl‘: www.bastin.nl

Weitere Informationen zu Inula magnifica ‚Sonnenstrahl‘ findet man in Und es wächst doch!